Hausgemachte Ricotta-Zitronen-Ravioli mit Salbei-Butter
Zitronen-Ravioli
Diese Ravioli sind eine meiner liebsten Kombinationen: frische Zitrone und süßes Basilikum treffen auf cremigen Ricotta – festlich und trotzdem unkompliziert. Die Teigzubereitung von Hand kostet etwas Zeit, aber der Teig verzeiht viel und das Ergebnis sind zarte Täschchen, die die braune Butter wunderbar aufsaugen.
Serviere sie für ein gemütliches Abendessen oder ein kleines Dinner mit Gästen; der Duft von in Butter gebratenem Salbei weckt sofort Erinnerungen, und die Zitrone hält das Gericht frisch. Ich streue gern noch etwas extra frisch geriebenen Parmesan und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer darüber.
Zutaten
- 312 g Weizenmehl (Type 405)
- 3 Stück große Eier
- 1 EL Olivenöl
- 0.5 TL Salz (für den Teig)
- 340 g Ricotta (Vollfett)
- 50 g Parmesan, frisch gerieben
- 1.5 EL Zitronenschale, abgerieben
- 1 EL Zitronensaft, frisch
- 15 g frisches Basilikum, gehackt
- 1 Stück Eigelb (für die Füllung)
- 0.75 TL Salz (für die Füllung)
- 0.5 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
- 6 EL Butter, ungesalzen
- 12 Stück Salbeiblätter, frisch
- 30 g Walnüsse, geröstet und gehackt (optional)
- 30 g Hartweizengrieß oder zusätzliches Mehl (zum Bestäuben)
Anleitung
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Teig herstellen: Mehl auf die Arbeitsfläche häufen, in die Mitte eine Mulde drücken und Eier, Olivenöl und 0,5 TL Salz hineingeben. Mit einer Gabel die Eier aufschlagen und nach und nach Mehl einarbeiten, bis ein krümeliger Teig entsteht. 8–10 Minuten kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten ruhen lassen.
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Während der Teig ruht, die Füllung zubereiten: In einer Schüssel Ricotta, Parmesan, Zitronenschale, Zitronensaft, gehacktes Basilikum, Eigelb, 3/4 TL Salz und 1/2 TL Pfeffer mischen. Abschmecken und bei Bedarf mehr Salz oder Zitronensaft zugeben; die Füllung soll aromatisch, aber nicht zu flüssig sein.
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Teig ausrollen: Den Teig in 4 Stücke teilen. Mit einer Nudelmaschine oder dem Nudelholz jede Portion zu dünnen Bahnen ausrollen (etwa 1,5 mm Dicke). Mit Hartweizengrieß oder Mehl bestäuben, damit nichts klebt.
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Ravioli formen: Eine Teigbahn auf die bemehlte Arbeitsfläche legen, mit kleinen Teelöffelportionen Füllung im Abstand von etwa 4 cm (1 1/2") setzen. Rund um die Füllhäufchen leicht mit Wasser bestreichen, eine zweite Bahn darüber legen, Luft herausdrücken und fest verschließen. In Quadrate schneiden oder einen Ravioli-Rad/ Förmchen verwenden. Kanten gut andrücken.
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Ravioli kochen: Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Ravioli portionsweise 3–4 Minuten kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen und zart sind. Vor dem Abgießen etwa 120 ml Pastawasser auffangen.
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Salbei-Butter zubereiten: In einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze die Butter schmelzen. Gelegentlich schwenken, bis sie aufschäumt und eine goldbraune Farbe sowie ein nussiges Aroma entwickelt (3–4 Minuten). Salbeiblätter zugeben und 20–30 Sekunden knusprig braten. Pfanne vom Herd ziehen.
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Fertigstellen: Die abgetropften Ravioli in die Pfanne zur braunen Butter geben und vorsichtig wenden, damit sie gleichmäßig überzogen sind. Bei Bedarf etwas vom aufgefangenen Pastawasser zugeben, um die Sauce zu binden. Gehackte, geröstete Walnüsse (optional), etwas zusätzliches Basilikum und frisch gemahlenen Pfeffer darüber streuen.
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Sofort servieren und bei Tisch extra frisch geriebenen Parmesan anbieten.
Tips & Notes
- Falls du keine Nudelmaschine hast: Den Teig mit dem Nudelholz so dünn wie möglich ausrollen und mehr Mehl verwenden, damit nichts klebt.
- Die Füllung kannst du einen Tag vorher zubereiten, damit die Aromen sich verbinden; kalt stellen und vor dem Füllen Zimmertemperatur annehmen lassen.
