Gado-Gado: Indonesischer Gemüse-Salat mit Erdnusssoße

Veröffentlicht: 24. Februar 2026
Mia GarciaMia Garcia
Tags: Vegetarisch, Salat, Lunch, Make-Ahead, Indonesisch, Erdnusssoße

Gado Gado

Gado-gado ist so ein Gericht, das sich anfühlt wie eine warme Umarmung aus Indonesien – eine lebendige Mischung aus blanchiertem Gemüse, zarten Kartoffeln, knusprig gebratenem Tofu und hartgekochten Eiern, verbunden durch eine leicht süßlich-scharfe und tief nussige Erdnusssoße. Es ist wunderbar variabel: frische, helle Gemüse treffen auf eine reichhaltige, cremige Sauce und ergeben einen schönen Kontrast aus Texturen und Aromen.

Ich mache Gado-Gado gern, wenn Freunde zu Besuch kommen, weil es so farbenfroh ist, sich gut hoch- oder runterskalieren lässt und jeder seine Lieblingsteile wählen kann. Die Erdnusssoße trägt hier die meiste Arbeit – mach ruhig etwas mehr, denn sie ist auch köstlich zu Reis, gedünstetem Grünzeug oder als Dip für Rohkost.

Zutaten

  • 450 g kleine neue Kartoffeln, geschrubbt
  • 225 g grüne Bohnen, geputzt
  • 150 g Weißkohl, fein gehobelt
  • 200 g Mungbohnensprossen
  • 1 Stück Gurke, in Scheiben
  • 400 g festes Tofu, abgetropft und gewürfelt
  • 4 Stück hartgekochte Eier, halbiert
  • 190 g cremige Erdnussbutter (glatt)
  • 80 ml Kokosmilch
  • 2 EL süße Sojasoße (kecap manis)
  • 2 EL frischer Limettensaft
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
  • 1 Stück rote Chilischote oder Jalapeño, entkernt und gehackt
  • 2 EL Pflanzenöl (zum Braten des Tofus)
  • 60 ml Wasser (zum Verdünnen der Sauce)
  • 30 g Röstzwiebeln (optional, zum Garnieren)
  • 1 TL Salz

Anleitung

  1. Kartoffeln ganz in gesalzenem Wasser kochen, bis sie mit einer Gabel weich sind – ca. 12–15 Minuten; abgießen, etwas abkühlen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden.

  2. Die grünen Bohnen putzen und 2–3 Minuten in kochendem Wasser blanchieren, bis sie leuchtend grün und bissfest sind; sofort in Eiswasser abschrecken, damit sie nicht weitergaren. Dasselbe kannst du mit dem gehobelten Kohl und den Sprossen machen, wenn du sie lieber leicht angeschwitzt magst.

  3. Tofu trocken tupfen, in ca. 1 cm große Würfel schneiden und in 2 EL Öl bei mittelhoher Hitze rundherum goldbraun braten (ca. 6–8 Minuten); leicht salzen und beiseitestellen.

  4. Für die Erdnusssoße Erdnussbutter, Kokosmilch, süße Sojasoße, Limettensaft, braunen Zucker, gehackten Knoblauch, Chili und 60 ml Wasser in einen Mixer geben und glattpürieren. Nach Bedarf mehr Wasser zugeben, bis die Sauce gießbar, aber noch schön dick ist. Abschmecken und bei Bedarf mit Salz, Limette oder etwas mehr kecap manis ausbalancieren.

  5. Kartoffeln, grüne Bohnen, Kohl, Sprossen, Gurkenscheiben und Tofu auf einer großen Platte anrichten oder auf flache Schalen verteilen. Die halbierten Eier zwischen das Gemüse legen.

  6. Etwa 3/4 der Erdnusssoße über den angerichteten Salat träufeln und den Rest separat dazu reichen, damit jeder nachwürzen kann. Mit Röstzwiebeln bestreuen und mit einem zusätzlichen Limettenschnitz servieren.

  7. Zum Familien-Stil: Lass die Gäste zusätzliche Sauce und kecap manis über ihre Portion geben und biete gedämpften Reis oder Reis-Kuchen (Lontong) dazu an, wenn du magst.

Tips & Notes

  • Die Erdnusssoße kannst du gut vorbereiten – sie wird nach einer Stunde intensiver im Geschmack und hält sich bis zu 3 Tage im Kühlschrank.
  • Für eine leichtere Variante weniger Öl zum Braten des Tofus verwenden und die Hälfte der Erdnussbutter durch mandelmus ersetzen.
  • Die Sauce beim Abschmecken auf Süße, Salz und Säure prüfen – mehr Limette für Frische, mehr kecap manis für Tiefe.
  • Wenn du kecap manis und geröstete Erdnüsse bekommst, verwende sie unbedingt – sie machen das Gericht authentischer.