Samtene marokkanische Karotten-Kichererbsen-Suppe!

Veröffentlicht: 27. Februar 2026
Teresa RodriguezTeresa Rodriguez
Tags: glutenfrei, Vegetarisch, Suppe, Marokkanisch, Soulfood, Alltagsküche

Karotten Suppe

Diese Suppe singt nach Karotten – süß, leicht karamellisiert und strahlend – gewärmt von marokkanischen Gewürzen und getragen von cremigen Kichererbsen. Sie umarmt dich von innen: samtig püriert, mit kleinen Textur-Impulsen durch ganze Kichererbsen und einer frischen Zitrusnote.

Inspiriert von moro-typischen Suppen und nordafrikanischen Gewürzmischungen halte ich die Aromen ehrlich und zugänglich: Kreuzkümmel, Koriander, geräuchertes Paprika und ein Hauch Harissa für Schärfe. Einfach in der Zubereitung, aber geschmacklich tief – als hätte sie lange gezogen.

Die Methode ist verzeihend: Zuerst die Aromen anschwitzen, dann solange köcheln, bis die Karotten weich sind, und anschließend nach Belieben pürieren – komplett fein oder leicht rustikal. Ein Schuss Kokosmilch oder ein Löffel Joghurt macht die Suppe luxuriös samtig, geröstete Pistazien sorgen für knusprigen Kontrapunkt.

Perfekt für ein schnelles Abendessen, zum Mitnehmen ins Büro oder als eleganter Starter für Gäste. Die Suppe lässt sich ausgezeichnet aufbewahren und einfrieren – also ruhig doppelt kochen und ein Glas im Gefrierschrank bereithalten für gemütliche Abende.

Zutaten

  • 680 g Karotten
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Stück gelbe Zwiebel, grob gehackt
  • 3 Stück Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 EL frischer Ingwer, fein gehackt
  • 2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 0.5 TL Kurkumapulver
  • 1 EL Tomatenmark
  • 425 g Kichererbsen (aus der Dose), abgespült
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 125 ml Kokosmilch (optional)
  • 1 TL Harissa-Paste
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1.5 TL Salz
  • 0.5 TL schwarzer Pfeffer
  • 125 ml Naturjoghurt (zum Servieren, optional)
  • 15 g gehackter frischer Koriander (zum Garnieren)
  • 2 EL geröstete Pistazien oder Kreuzkümmelsamen, gehackt (zum Garnieren)

Anleitung

  1. Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die gehackte Zwiebel mit einer Prise Salz dazugeben und etwa 5 Minuten anschwitzen, bis sie glasig ist.

  2. Knoblauch und Ingwer dazugeben und 1 Minute mitbraten, bis es duftet. Kreuzkümmel, Koriander, geräuchertes Paprika und Kurkuma einrühren und 30–45 Sekunden anrösten, damit die Gewürze ihr Aroma entfalten.

  3. Karotten, Tomatenmark, die abgespülten Kichererbsen und die Gemüsebrühe in den Topf geben. Aufkochen, dann die Hitze reduzieren, den Topf zudecken und etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Karotten sehr weich sind.

  4. Topf vom Herd nehmen. Mit einem Stabmixer die Suppe pürieren – ganz fein oder so, dass noch etwas Textur bleibt. Alternativ portionsweise in einen Standmixer geben und pürieren, dabei vorsichtig mit heißer Flüssigkeit umgehen.

  5. Die Suppe zurück auf niedrige Hitze stellen. Kokosmilch (wenn verwendet), Harissa und Zitronensaft einrühren. Abschmecken und mit Salz sowie schwarzem Pfeffer nachwürzen; bei Bedarf mehr Harissa für zusätzliche Schärfe zugeben.

  6. Kurz 2–3 Minuten sanft köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden. Ist die Suppe zu dick, mit etwas Brühe oder Wasser auf die gewünschte Konsistenz bringen.

  7. In Schalen füllen und mit einem Klecks Joghurt, etwas Olivenöl, gehacktem Koriander und gerösteten Pistazien oder Kreuzkümmelsamen garnieren. Zitronenspalten separat dazu servieren.

Tips & Notes

  • Schärfe mit Harissa regulieren – lieber langsam anfangen und zum Schluss nachwürzen, so bleibt die Kontrolle über die Intensität.
  • Für mehr Tiefe die Karotten vor dem Köcheln bei 220 °C etwa 20 Minuten im Ofen rösten; das intensiviert ihre natürliche Süße.
  • Die Suppe lässt sich gut einfrieren. Vollständig abkühlen lassen, luftdicht verpacken und bis zu 3 Monate einfrieren.
  • Wenn du eine dünnere Brühe bevorzugst, vor dem Pürieren 250 ml Brühe zurückbehalten und nach dem Pürieren nach Bedarf wieder zugeben.