Authentisches pakistanisches Chicken Karahi mit Ingwer

Michelle Young
Michelle Young
Veröffentlicht: 15. Mai 2026
Kategorien: Pakistanisch, Hähnchen
Tags: Hähnchen, Scharf, Curry, Pakistanisch, Hauptspeise

Chicken Karahi

Ein würziges Hähnchen-Curry auf Tomatenbasis. Kräftig im Geschmack und in nur 40 Minuten zubereitet.

Vorbereitungszeit:15 Min.Kochzeit:25 Min.Gesamtzeit:40 Min.Portionen:4Schwierigkeit:Mittel

Chicken Karahi ist das Herzstück der pakistanischen Streetfood-Kultur, benannt nach der Karahi, dem traditionellen, schweren gusseisernen Wok, in dem es zubereitet wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Currys, die auf einer Basis aus vielen Zwiebeln oder Sahne beruhen, glänzt ein echtes Karahi durch die Verwendung von reifen Tomaten, viel frischem Ingwer und einer perfekt ausbalancierten Gewürzmischung, die eine dicke, aromatische Sauce bildet, die jedes Stück Fleisch perfekt umhüllt.

Das eigentliche Geheimnis liegt im sogenannten „Bhunnah“-Prozess – einem intensiven Anbraten bei hoher Hitze, das die Aromen konzentriert, bis sich das Öl von der Masala trennt. Serviert mit ofenfrischem, buttrigem Naan oder Knoblauch-Roti, bringt dieses Gericht die lebendige Energie der berühmten Food-Meilen von Lahore direkt in Ihre Küche. Die Kombination aus kräftiger Schärfe und dem zitrusartigen Aroma von frischem Ingwer sorgt für ein unvergleichliches Geschmackserlebnis.

Nährwerte (pro Portion)

Kalorien:420 kcal
Eiweiß:35 g
Kohlenhydrate:12 g
Fett:26 g

Anleitung

  1. 1
    Ghee erhitzt in einem schwarzen Karahi-Wok für pakistanisches Chicken Karahi.

    Das Ghee oder Pflanzenöl in einem großen Wok oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen.

  2. 2
    Hähnchenstücke mit Knochen werden im Karahi goldbraun angebraten.

    Die Hähnchenstücke hinzufügen und etwa 5–7 Minuten scharf anbraten, bis sie goldbraun sind und die ausgetretene Flüssigkeit weitgehend verdampft ist.

  3. 3
    Ingwer- und Knoblauchpaste werden unter die gebräunten Hähnchenstücke gerührt.

    Ingwer- und Knoblauchpaste einrühren und weitere 2 Minuten mitbraten, bis der rohe Geruch verflogen ist.

  4. 4
    Gehackte Tomaten, Chiliflocken, Kurkuma und Salz werden zum Chicken Karahi gegeben.

    Die gewürfelten Tomaten, Chiliflocken, Kurkuma und Salz hinzufügen. Die Pfanne mit einem Deckel abdecken und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten garen, bis die Tomaten weich und zerkocht sind.

  5. 5
    Weiche Tomaten werden zu einer dicken roten Masala-Sauce um das Hähnchen zerdrückt.

    Den Deckel abnehmen und die Tomaten mit einem Kochlöffel zu einem glatten Mus zerdrücken. Die Hitze auf die höchste Stufe stellen.

  6. 6
    Joghurt und grüne Chilis werden in die eindickende Chicken-Karahi-Sauce gerührt.

    Den glatt gerührten Joghurt und die aufgeschlitzten grünen Chilis hinzufügen. Unter ständigem Rühren für etwa 5 Minuten kräftig anbraten (Bhunnah), bis die Sauce eindickt und sich das Öl sichtbar am Rand absetzt.

  7. 7
    Schwarzer Pfeffer und Garam Masala werden über die fertige Karahi-Sauce gestreut.

    Den frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer sowie das Garam Masala unterrühren und die Hitze sofort ausschalten.

  8. 8
    Chicken Karahi mit Ingwer und Koriander garniert, serviert mit Naan.

    Das Gericht mit den feinen Ingwerstreifen und frischem Koriander bestreuen. Sofort heiß mit frisch gebackenem Naan servieren.

Zutaten

  • Hähnchen (mit Knochen, in mundgerechte Stücke geschnitten):700 g
  • Ghee oder Pflanzenöl:120 ml
  • Roma-Tomaten, gewürfelt:4 Stück
  • Ingwerpaste:1 EL
  • Knoblauchpaste:1 EL
  • Grüne Chilis, längs aufgeschlitzt:4 Stück
  • Chiliflocken:1 TL
  • Kurkumapulver:0.5 TL
  • Salz:1 TL
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer:1 TL
  • Naturjoghurt, glatt gerührt:60 ml
  • Garam Masala:0.5 TL
  • Frischer Ingwer, in feine Streifen geschnitten (Julienne):2 EL
  • Frischer Koriander, gehackt:15 g

Tipps & Hinweise

  • Hähnchen mit Knochen sorgt für einen deutlich tieferen Fleischgeschmack und bleibt bei der hohen Hitze saftiger als reines Filet.
  • Der Schlüssel zu einem erstklassigen Karahi ist das 'Bhunnah' – braten Sie am Ende unbedingt so lange unter Rühren, bis das Öl klar hervortritt.
  • Für eine mildere Variante können Sie die Kerne aus den grünen Chilis entfernen, bevor Sie diese in das Curry geben.