Belgische Carbonnade mit Rindfleisch

Carbonnade mit Rind
Ein belgischer Rinderschmortopf mit dunklem Ale, Zwiebeln, Thymian und mit Senf bestrichenem Brot zum Binden der Sauce.
Carbonnade flamande lebt von einem einfachen Gegensatz: kräftig gebräuntes Rindfleisch und Zwiebeln schmoren in malzigem belgischem Ale, bis die Sauce glänzend, herzhaft und leicht süß ist. Das Bier ist wichtig, soll den Eintopf aber tragen und nicht überdecken; Dubbel, Amber Ale oder Brown Ale passen besonders gut.
Die beste Konsistenz entsteht am Anfang. Das portionsweise Anbraten des Rindfleischs gibt der Sauce Tiefe, während langsam gegarte Zwiebeln Süße entwickeln, ohne anzubrennen. Etwas brauner Zucker und Apfelessig gleichen das Ale aus und machen den Geschmack rund.
Traditionelle Varianten verwenden oft mit Senf bestrichenes Brot als Bindung. Es zerfällt im Topf, macht die Sauce samtig und verteilt den Senfgeschmack im ganzen Eintopf. Am Ende sollte das Rindfleisch löffelzart sein und die Zwiebeln fast in der Schmorflüssigkeit schmelzen.
Servieren Sie den Eintopf mit Pommes frites, Kartoffelpüree, Butternudeln oder knusprigem Brot. Wie viele Schmorgerichte schmeckt er nach einer Nacht im Kühlschrank noch besser, wenn sich die Aromen gesetzt haben und die Sauce kräftiger wird.
Nährwerte (pro Portion)
Anleitung
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1
Das Rindfleisch trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Stücke leicht in Mehl wenden und überschüssiges Mehl abschütteln.
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2
Butter und Öl in einem großen Schmortopf bei mittelhoher Hitze erhitzen. Das Rindfleisch portionsweise 3 bis 4 Minuten pro Seite bräunen und jeweils auf einen Teller legen.
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3
Die Hitze auf mittel reduzieren. Die Zwiebeln zugeben und 18 bis 22 Minuten unter häufigem Rühren garen, bis sie weich, goldgelb und deutlich zusammengefallen sind.
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4
Knoblauch und braunen Zucker einrühren und 1 Minute garen. Apfelessig zugeben und die Bratrückstände vom Topfboden lösen.
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5
Belgisches Ale und Rinderbrühe angießen, dann das Rindfleisch samt Saft zurück in den Topf geben. Thymian und Lorbeer zufügen und alles sanft köcheln lassen.
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6
Eine Seite jeder Brotscheibe mit Dijon-Senf bestreichen. Das Brot mit der Senfseite nach unten auf den Eintopf legen, damit es in der Flüssigkeit weich wird.
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7
Den Topf abdecken, die Hitze niedrig stellen und 2 Stunden sanft schmoren, dabei alle 30 Minuten umrühren und das zerfallende Brot einarbeiten.
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8
Ohne Deckel weitere 20 bis 30 Minuten köcheln, bis das Rindfleisch sehr zart ist und die Sauce einen Löffelrücken überzieht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
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9
Thymianstiele und Lorbeerblätter entfernen. Den Eintopf 10 Minuten ruhen lassen, mit Petersilie bestreuen und heiß servieren.
Zutaten
- Rinderschulter, in 5 cm große Stücke geschnitten:1.36 kg
- Koschersalz:10 g
- Schwarzer Pfeffer:5 ml
- Weizenmehl:25 g
- Ungesalzene Butter:30 g
- Neutrales Öl:15 ml
- Gelbe Zwiebeln, dünn geschnitten:900 g
- Knoblauchzehen, gehackt:3
- Brauner Zucker:12 g
- Apfelessig:30 ml
- Dunkles belgisches Ale:710 ml
- Rinderbrühe:240 ml
- Zweige frischer Thymian:4
- Lorbeerblätter:2
- Scheiben Landbrot ohne Kruste:2
- Dijon-Senf:30 g
- Gehackte Petersilie:8 g
Tipps & Hinweise
- Wählen Sie ein malziges belgisches Ale statt eines sehr bitteren Biers; Bitterkeit konzentriert sich beim langen Schmoren.
- Wenn die Sauce zu stark eindickt, bevor das Fleisch zart ist, etwas Brühe zugeben und sanft weitergaren.
- Für einen klareren Geschmack überschüssiges Fett vor dem Servieren oder nach dem Kühlen von der Oberfläche abnehmen.