Muhammara – Syrischer Paprika-Walnuss-Dip mit Aleppo

Katherine Mitchell
Katherine Mitchell
Veröffentlicht: 22. März 2026
Tags: Vegetarisch, Vorspeise, Middle Eastern, Dip, Syrian

Muhammara Dip

Rauchig-nussiger syrischer Dip aus gerösteten Paprika, Walnüssen und Granatapfelmelasse.

Vorbereitungszeit:15 Min.Kochzeit:25 Min.Gesamtzeit:40 Min.Portionen:6Schwierigkeit:Leicht

Muhammara ist ein beliebter syrischer Dip, der wie eine warme Umarmung im Schälchen wirkt – rauchig geröstete rote Paprika, geröstete Walnüsse, frische Zitrone und ein Hauch süß-säuerliche Granatapfelmelasse verbinden sich zu einer samtig-leicht stückigen Paste. Er passt hervorragend zu warmem Fladenbrot, gegrilltem Gemüse oder als kräftiger Aufstrich im Sandwich.

Diese Version setzt auf Aleppo-Pfeffer für eine milde Schärfe und ein dezentes Raucharoma, Paniermehl und etwas Olivenöl geben Körper und Glanz. Nach dem Rösten der Paprika ist der Dip schnell gemacht und gewinnt an Geschmack, wenn er ein oder zwei Stunden im Kühlschrank durchzieht.

Nährwerte (pro Portion)

Kalorien:190 kcal
Eiweiß:3 g
Kohlenhydrate:8 g
Fett:18 g

Anleitung

  1. 1
    Verkohlte rote Paprika auf einem Backblech fuer Muhammara

    Paprika rösten: Ganze Paprika auf ein Backblech unter den heißen Backofengrill (Grillfunktion) legen oder direkt über einer Gasflamme rösten, dabei gelegentlich drehen, bis sie rundum verkohlt sind (ca. 10–15 Minuten). In eine Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und 10 Minuten dämpfen lassen. Haut abziehen, entkernen und grob schneiden.

  2. 2
    Walnuesse roesten in einer trockenen Pfanne fuer Muhammara

    Walnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, bis sie aromatisch riechen und leicht gebräunt sind, 3–5 Minuten; herausnehmen und abkühlen lassen.

  3. 3
    Grobes Walnuss-Semmelbroesel-Mehl in einer Kuechenmaschine

    In einer Küchenmaschine die gerösteten Walnüsse zusammen mit dem Paniermehl pulsieren, bis eine grobe Mahlung entsteht.

  4. 4
    Geröstete Paprika und Gewuerze werden zu strukturierter Muhammara gemixt

    Geröstete Paprika, Knoblauch, Granatapfelmelasse, Zitronensaft, Olivenöl, Aleppo-Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver, Kreuzkümmel, Honig und Salz in die Küchenmaschine geben. Kurz pulsieren, bis die Masse größtenteils glatt, aber noch leicht stückig ist. Gelegentlich die Seiten abkratzen.

  5. 5
    Dicke Muhammara wird mit etwas Fluessigkeit verduennt

    Falls die Muhammara zu dick ist, 1–2 EL Wasser (oder mehr Olivenöl) zugeben und erneut pulsieren, bis die gewünschte streichfähige Konsistenz erreicht ist. Abschmecken und bei Bedarf Salz, Säure oder Süße anpassen.

  6. 6
    Fertige Muhammara mit Olivenoel, Petersilie, Walnuessen und Pita

    In eine Servierschale geben, mit etwas zusätzlichem Olivenöl beträufeln und mit gehackter Petersilie, extra Walnussstücken oder Granatapfelkernen bestreuen. Mit Pita, Fladenbrot oder Gemüsesticks servieren. Reste bis zu 5 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Zutaten

  • rote Paprika, ganz, geröstet, geschält und entkernt:3 Stück
  • Walnüsse, geröstet:120 g
  • Granatapfelmelasse (Pomegranate molasses):2 EL
  • natives Olivenöl extra:3 EL
  • frischer Zitronensaft:2 EL
  • Paniermehl (weiß):60 ml
  • Knoblauchzehe, geschält:1 Zehe
  • Aleppo-Pfeffer (oder Chiliflocken):1 TL
  • geräuchertes Paprikapulver:1 TL
  • gemahlener Kreuzkümmel:1/2 TL
  • Honig (oder Zucker):1 TL
  • koshersalz (oder normales Salz), nach Geschmack:1 TL
  • Wasser, zum Verdünnen:1–2 EL
  • frische Petersilie, gehackt (zum Garnieren):2 EL

Tipps & Hinweise

  • Wenn kein Grill im Backofen zur Verfügung steht, die Paprika auf dem Grill oder in der offenen Flamme rösten oder gut abgetropfte eingelegte Paprika aus dem Glas verwenden (dann Zitronensaft und Öl etwas reduzieren).
  • Walnüsse vorsichtig rösten – sie können schnell zu dunkel und bitter werden. Vor dem Zerkleinern vollständig abkühlen lassen für bessere Textur.
  • Für eine feinere Muhammara länger mixen; für mehr Biss nur kurz pulsieren und ein paar Walnussstücke im Dip lassen.
  • Gerade bei Gästen: Einen Tag vorher zubereiten. Die Aromen entwickeln sich im Kühlschrank weiter und der Dip ist perfekt zum Servieren.