Würziges Mooli Paratha: Goldbraun gefülltes indisches Fladenbrot

Mooli Paratha
Knusprige, goldbraune Fladenbrote mit würziger Rettichfüllung – ein Frühstücksklassiker aus Nordindien.
Mooli, der weiße Daikon-Rettich, mag auf den ersten Blick schlicht wirken, aber wenn er gerieben und in ein buttriges Paratha gefüllt wird, verwandelt er sich in etwas wahrhaft Magisches. Die Schärfe des rohen Rettichs verfliegt und weicht einer zarten Textur, die wunderbar mit warmen Gewürzen wie Ingwer, frischem Koriander und gerösteten Ajwain-Samen (Königskümmel) harmoniert. In nordindischen Haushalten ist es ein Grundnahrungsmittel, das oft dampfend heiß an kühlen Morgen serviert wird, um den Tag mit einer kräftigen Geschmacksexplosion zu beginnen.
Die Zubereitung dieser Fladenbrote ist ein rhythmischer, belohnender Prozess, den jeder Hobbykoch meistern kann. Es liegt eine gewisse Freude darin, den Teig auszurollen, die lebendigen grünen Chili- und Kräuterflecken zu sehen und zuzusehen, wie das Paratha auf einer heißen Pfanne aufgeht und diese typischen knusprigen braunen Stellen bekommt. Serviert mit einem Klecks kühlem Naturjoghurt oder einem würzigen Limetten-Pickle ist es das ultimative Wohlfühlessen, das sich sowohl nahrhaft als auch herrlich genussvoll anfühlt.
Nährwerte (pro Portion)
Anleitung
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1
Den geriebenen Rettich in eine Rührschüssel geben und mit einem halben Teelöffel Salz bestreuen. Etwa 10 Minuten ruhen lassen, damit das Salz die überschüssige Feuchtigkeit herausziehen kann.
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2
In einer separaten großen Schüssel das Vollkornmehl mit einer Prise Salz und 1 Teelöffel Öl mischen. Nach und nach Wasser hinzufügen und zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Mit einem feuchten Tuch abdecken und 15 Minuten ruhen lassen.
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3
Den gesalzenen Rettich nun kräftig zwischen den Handflächen ausdrücken oder in ein sauberes Mulltuch wickeln, um so viel Flüssigkeit wie möglich auszuwringen. Dieser Schritt ist essenziell, damit die Parathas später nicht reißen.
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4
Den trockenen, ausgedrückten Rettich in eine Schüssel geben und mit den grünen Chilis, Koriander, Ingwer, Ajwain, Kurkuma und Chilipulver vermischen. Das restliche Salz erst unmittelbar vor dem Füllen hinzufügen.
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5
Den ruhenden Teig in 8 gleich große Portionen teilen und diese zu glatten Kugeln rollen.
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6
Eine Teigkugel nehmen, leicht flach drücken und mit einem Nudelholz zu einem kleinen Kreis von etwa 8 cm Durchmesser ausrollen. Ungefähr 2 Esslöffel der Rettichmischung in die Mitte geben.
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7
Die Ränder des Teigs über der Füllung zur Mitte hin zusammenführen, leicht falten und oben fest zusammendrücken, um sie zu versiegeln. Die Kugel mit den Fingern vorsichtig flach drücken.
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8
Die Kugel leicht in Mehl wenden und sehr behutsam zu einem Fladenbrot von ca. 15-18 cm Durchmesser ausrollen. Mit leichtem Druck arbeiten, damit die Füllung nicht austritt.
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9
Eine gusseiserne Pfanne oder Tawa bei mittlerer bis hoher Hitze vorheizen. Das Paratha hineingeben und etwa 30–45 Sekunden backen, bis sich kleine Blasen bilden.
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10
Das Paratha wenden und etwa 1 Teelöffel Ghee oder Öl auf der bereits gebackenen Oberseite verteilen. Erneut wenden und auch die andere Seite mit Ghee bestreichen.
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11
Mit einem Pfannenwender leicht auf das Brot drücken und es unter ein- bis zweimaligem Wenden fertig backen, bis beide Seiten goldbraun und knusprig sind. Mit dem restlichen Teig so fortfahren.
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12
Die Parathas sofort heiß servieren, idealerweise mit einem Klecks Naturjoghurt, Butter oder einem scharfen indischen Pickle.
Zutaten
- Mooli (Daikon-Rettich), geschält und gerieben:400 g
- Vollkornweizenmehl (vorzugsweise Atta):250 g
- Grüne Chilischoten, fein gehackt:2 Stück
- Frischer Koriander, fein gehackt:1/4 Tasse
- Frischer Ingwer, fein gerieben:1 TL
- Ajwain (Königskümmel):1/2 TL
- Kurkumapulver:1/4 TL
- Rotes Chilipulver:1/2 TL
- Salz:1 TL
- Ghee oder Pflanzenöl:4 EL
- Wasser (nach Bedarf):180 ml
Tipps & Hinweise
- Das gründliche Auswringen des Rettichs ist der wichtigste Schritt; zu viel Feuchtigkeit führt dazu, dass der Teig beim Ausrollen reißt.
- Schütten Sie das Rettichwasser nicht weg! Es ist sehr gesund und kann anstelle von normalem Wasser zum Kneten des Teigs verwendet werden, was für extra Aroma sorgt.
- Falls Ihnen das Füllen schwerfällt, rollen Sie zwei separate dünne Kreise aus, verteilen die Füllung auf einem, legen den zweiten darüber und drücken die Ränder fest zusammen.